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Immobilienverkauf zur Alterssicherung

Die gängigsten Alternativen die am Markt üblich und vor allem auch umsetzbar (Käufer die sich dafür finden lassen) sind:
 

1. VERKAUF der IMMOBILIE gegen EINMALZAHLUNG und Rückanmietung durch sich selbst. 

Vorteil: Sie als Verkäufer können in Ihrer gewohnten Umgebung bleiben, der Mietvertrag greift auch gegen Rechtsnachfolger und kann - bei entsprechender Ausgestaltung - gegen das Eigenbedarfsrisiko schützen; Sie als Verkäufer/Mieter können aber jederzeit ausziehen. Der Verkäufer erhält den besten Verkaufspreis, braucht später also auch keine Uneinbringlichkeit zu fürchten. - Was er hat - das hat er bereits.  Dies geschieht ohne Grundbuchabsicherung und der Käufer ist damit bei der Kreditaufnahme nicht beschränkt. Der Käufer erhält eine regelmäßige Rendite von einer Person, die sich mit dem Objekt als (Idealmieter) früherer Eigentümer identifiziert, dazu kann er seine Aufwendungen steuerlich geltend machen. 

Nachteil: Der Käufer muss, wie bei jedem "normalen" Immobilienkauf, den Kaufpreis in voller Höhe sofort aufbringen, was aber bei den aktuell niedrigen Zinsen und der zu erwartenden sicheren Rendite möglich sein sollte. 

 

2. VERKAUF der IMMOBILIE gegen lebenslangen NIESSBRAUCH für den/die Eigentümer

Vorteil: Sie als Verkäufer bleiben in der gewohnten Umgebung, in der notariellen Nießbrauchsvereinbarung wird genau geregelt wie sich Ihr neues Wohnrecht und Nutzungsrecht zu Lebzeiten verhält. Bei einem vorzeitigem eigenen Auszug (z.B. Umzug in betreutes Wohnen) kann eine weitere Abschlagszahlung oder Weitervermietung durch den Ursprungseigentümer erfolgen. Die Immobilie fällt erst beim Ableben des länger lebenden Ehegatten in das tatsächlich nutzbare Eigentum des Investors/Käufers. 

Nachteil: Sie als Verkäufer erhalten einen um den Restnutzungswert (bezogen auf die statistische Lebenserwartung) deutlich geminderten Kaufpreis, der vom aktuellen Verkehrswert abgeschlagen wird. Da der Investor Ihre Immobilie quasi ohne Gegenleistung kauft, ist dessen Rendite nicht berechenbar und dient diesem quasi als Vorratsobjekt bis zu Ihrem Ableben. Sämtliche Aufwendungen des Käufers sind nicht steuerlich absetzbar, dadurch entsteht ein geringerer Kaufanreiz, oder es wird über einen höheren Abschlag vom tatsächlichen Marktwert "vergütet". FAZIT: Für Sie als Verkäufer bleibt deutlich weniger Geld zum sofortigen Gebrauch übrig, als in Variante 1.

Weitere Optionen der Immobilienverrentung mit Leibrente und Wohnrecht finden in der Praxis quasi fast nur unter Verwandten Anwendung. 

 

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